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Büronebenkosten Büroflächen

04.Okt. 2019

FRANKFURT04. Oktober 2019 – Zum dritten Mal in Folge sind die Durchschnittswerte der Büro-Nebenkosten[1] in der OSCAR-Analyse[2] von JLL sowohl für klimatisierte als auch für nicht-klimatisierte Gebäude im Jahresvergleich rückläufig. Mit 3,84 Euro/m²/Monat ist bei klimatisierten Objekten ein um sechs Cent (minus 1,5 %) niedrigerer Durchschnittswert als im Vorjahr zu notieren, um drei Prozent wurde damit der Fünfjahresschnitt unterschritten. Eine nur minimale Reduktion von jeweils einem Cent gegenüber dem Vorjahr und dem Fünfjahresschnitt zeigen nicht-klimatisierte Gebäude (3,34 Euro/m²/Monat).

Frankfurt bei Nebenkosten, Berlin erstmals bei Gesamtbürokosten am teuersten

Differenziert zeigt sich das Bild bei der Analyse der Büro-Nebenkosten in den Immobilienhochburgen – gemittelt über klimatisierte und nicht-klimatisierte Gebäude hinweg. Leichten Anstiegen in Frankfurt (+ 4 Cent auf 3,85 Euro / m² / Monat) und Berlin (+ 3 Cent auf 3,71 Euro / m² / Monat) stehen Rückgänge in München (minus 7 Cent auf 3,75 Euro / m² / Monat), in Köln (ebenfalls minus 7 Cent auf 3,43 Euro / m² / Monat) und sogar um 15 Cent in Hamburg (3,49 Euro / m² / Monat) gegenüber. Stabil zeigen sich die Nebenkosten in Düsseldorf und StuttgartFrankfurt ist bei den Nebenkosten die mit deutlichem Abstand teuerste Metropole. „Der überdurchschnittliche Hochhausanteil ist ein Grund, dass die Mainmetropole die höchste ‚zweite Miete‘ verzeichnet“, so Detlef Kalthoff, Head of Property Management JLL Germany. Kalthoff weiter: „Hochhäuser verfügen in der Regel über eine höhere Ausstattungsqualität als kleinere Gebäude, daher fallen hier im Durchschnitt auch höhere Nebenkosten an. Vor allem bei den Positionen Wartung und Strom sind deutliche Unterschiede zu beobachten, da Hochhäuser meist klimatisiert sind.“ Die niedrigsten Nebenkosten innerhalb der Big 7 werden in Hamburg und Köln gezahlt.

 

Quelle: Büronebenkosten in Deutschland weiter rückläufig (jll.de)

Büro-Nebenkosten sinken überall, außer in Berlin

28.09.2018

Die Büro-Nebenkosten sind im vergangenen Jahr für nicht klimatisierte Gebäude um 3 Cent bzw. 1 % auf 3,35 Euro/m²/Monat gesunken. Bei den klimatisierten Gebäuden gab es einen Rückgang um 10 Cent (-3 %) auf 3,90 Euro/m²/Monat. Dies ist der erste Rückgang in beiden Kategorien seit 2008, stellt JLL in seiner aktuellen Nebenkostenanalyse „Oscar“ fest. Hauptgrund waren erneut die gesunkenen Heiz- und Wartungskosten, alle anderen Posten legten dagegen zu. In den Top-Märkten sanken die Nebenkosten überall außer in Berlin. Hier berechnte JLL ein Plus um 4 Cent auf 3,68 Euro. Die höchsten Nebenkosten fallen trotz der Rückgänge weiterhin in München (3,82) und Frankfurt (3,81) an. Rechnet man die gewichteten Durchschnittsmieten hinzu, ist Berlin mit 21,69 Euro mittlerweile der zweitteuerste Standort für Büronutzer hinter Frankfurt mit 24,84 Euro.

Quelle: Thomas Daily vom 28.09.2018